(Sséjchel = bedeutet Verstand, Vernunft, Weisheit, scharfes Nachdenken)
- Der allererste Grund, warum ein Jude zögert, den Messias anzunehmen, läßt sich in den Worten zusammenfassen: Ich will nicht aufhören, ein Jude zu sein.
ANTWORT: Wer ist ein jude?
- Wenn Sie wissen, wie man den persönlichen Namen Gottes zu Seinem Gedenken (JHWH) ausspricht, dann sprechen Sie ihn bitte nicht aus.
- Wenn Sie von Gott sprechen, so ist es ratsam, den Ausdruck der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu gebrauchen. Auch der Herr oder Haschem sind gute Benennungen.
- Seien Sie einfühlsam und höflich. Dieser Rat mag zwar unglaublich einleuchtend sein, aber ich habe viel zu viele Gläubige getroffen, die gefühllos, grob und unhöflich waren, wenn sie ein Zeugnis ablegten.
- WORTWAHL: Eine richtige Wortwahl wird die Kommunikation sehr erleichtern und helfen, Barrieren des Mißverständnisses abzubauen.
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Anstatt zu sagen:
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sagen Sie:
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christlich
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messianisch, biblisch, oder nach der Schrift
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Christ
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Messiasgläubiger, Galubender
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Christus (latinisiertes Griechisch)
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Maschiach (hebräisch), Messias (latinisiertes Hebräisch)
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Kirche
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Gemeinde
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Jesus (latinisiertes Griechisch)
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Jeschúa (hebräisch)
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starb für meine Sünden
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hat meine Sünden gesühnt
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Heiliger Geist
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Geist Gottes, Rúach HaKódesch (hebräisch)
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Dreieinigkeit
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zusammengesetzte Einheit, dreifache Natur
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Evangelium (latinisiertes Griechisch)
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Gute Nachricht
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Ostern
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Auferstehungstag
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Weihnachten
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Geburt des Messias
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Neues Testament
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Neuer Bund, Brith Chadaschá (hebräisch)
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Altes Testament
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Tenách, Hebräische Schrift, Bibel
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Taufe
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Eintauchen, Tewiláh (hebräisch)
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Kreuz
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Holz, Pfahl
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Bekehren, Bekehrung
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Umkehr, Vollendung, Reue
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Wiederkunft Christi
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Wiederkunft des Messias
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Blut Christi
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Tod, stellvertretendes Opfer des Messias
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Vermeiden Sie es, Witze über die Juden zu erzählen. Ein Nichtjude, der jüdische Witze erzählt, wird oft für einen Antisemiten gehalten. Tragen Sie Witze vor, die ihrem Wesen nach neutral sind, oder bringen Sie Witze über sich selber. Um jedes Mißverständnis zu vermeiden, lassen Sie einen Juden die jüdischen Witze erzählen.
- Vermeiden Sie Kritik an jüdischen führenden Persönlichkeiten. Ein Jude könnte solche Bemerkungen für antisemitisch halten. Lassen Sie die Juden selbst ihre Anführer kritisieren.
- Nennen Sie sich nicht einen geistlichen Juden. Dieser Ausdruck verwirrt den Juden. Zur Klar-stellung diene folgendes: Nichtjuden, die an Jeschúa glauben, sind zwar eingepfropft aber sie werden dadurch keine Juden, genauso wie jüdische Gläubige keine Nichtjuden werden. Es gibt keinen Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden hinsichtlich der Errettung und Heiligung. Aber der Unter-schied bleibt bestehen im Blick auf das Erbe der Herkunft (ebenso wie beim Geschlecht des Menschen).
- Vermeiden Sie antisemitische Ausdrücke, Gedanken und Anschauungen. Drücken Sie sich nicht vor der Tatsache des christlichen Antisemitismus. Lassen Sie sich nicht einschüchtern von dem, was andere getan haben. Dafür sind Sie nicht verantwortlich, sondern nur für Ihre eigenen Taten. Infor-mieren Sie sich über die Gräueltaten in der Vergangenheit und lehnen Sie diese persönlich ab.
L E I T G E D A N K E :
Der Leitgedanke für die Weitergabe des Evangeliums an Juden befindet sich in den Worten des Apostels Paulus in 1.Korinther 9,20:
Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne.
Mit anderen Worten, betonen Sie, daß Ihr Glaube ein jüdischer Glaube ist! Dabei können Sie auf Tatsachen hinweisen wie: Jesus war ein Jude, Jesus sprach zu jüdischen Zuhörer", Die Jünger Jesu waren Juden, Die ersten, die an Jesus glaubten, waren Juden, oder Das Neue Testament wurde von Juden geschrieben.
B I B E L S T E L L E N,   D I E   M A N   D A Z U   A N F Ü H R E N   K A N N :
Jesaja 52,13 - Kapitel 53. Der Messias litt, um für unsere Sünden zu sühnen. Hinweis: Der Gottesknecht kann nicht Israel sein, wie manche behaupten, denn in Vers 8 haben wir mein Volk (womit nur Israel gemeint sein kann!) und Er im selben Satz. Außerdem paßt das Volk insgesamt nicht auf die Beschreibung des Knechtes. Beachten Sie: Der Geist Gottes hat dieses Kapitel dazu benützt, mehr jüdische Menschen zu Jesus zu bringen, als irgendeine andere Stelle in der hebräischen Bibel.
Jesaja 9,5-6; Psalm 2,7-8; Sprüche 30,4. Der Messias wird der Sohn Gottes sein.
Micha 5,1-3. Der Geburtsort des Messias wird vorausgesagt, und Er sollte von Ewigkeit her existieren.
Sacharja 12,9-10. Die beiden Ankünfte des Messias erscheinen in diesem Vers. Die alte Schrift der jüdischen Rabbinen, der Babylonische Talmud, sagt: Die Ursache der Trauer ist die Ermordung des Messias.
Jesaja 42,6; 11,10; 49,6. Der Messias wird ein Licht für die Völker sein.
Daniel 9,26. Der Messias soll ausgerottet werden vor der Zerstörung des zweiten Tempels im Jahre 70 A.D.
Sacharja 9,9-10. Der Messias wird nach Jerusalem kommen zur Errettung, aber er ist demütig und reitet auf einem Esel.
Die meisten Juden sind nicht gewohnt, die Bibel zu lesen. Bibelstellen, die für uns strotzen vor Bedeutung, werden von den Juden höchstwahrscheinlich beim erstmaligen Lesen nicht verstanden. Stellen Sie sicher, daß sie die Bibelsstelle verstehen. Wie? Indem Sie ihnen Fragen dazu stellen und/oder den Vers nach dem Lesen mit ihnen durchsprechen. Vielen Gläubigen ist nicht bewußt, wie wenig die meisten Juden über ihre eigene Bibel wissen. Die meisten wissen nicht, daß Jesaja oder Jeremia Bücher der hebräischen Bibel sind. Wenn wir ihnen also einen Abschnitt wie Jesaja 52,13-53,12 vorlegen, dann müssen wir ihnen sagen, daß dieser Abschnitt aus der hebräischen Bibel stammt, geschrieben von dem jüdischen Propheten Jesaja im Jahre 700 vor der Zeitrechnung. Sagen Sie nicht, woher der Text stammt, ehe Sie ihn vorgelesen und dann auf die Frage: Was denken Sie, wovon der Text handelt? eine Antwort erhalten haben. Wenn Sie es auf diese Weise tun, ist es am wirkungsvollsten.
Z W E I   D E R   A M   M E I S T E N   G E H Ö R T E N,   J Ü D I S C H E N   E I N W Ä N D E :
Einwand Nr. 1: Unser jüdischer Messias wird der Welt Frieden bringen; es wird keinen Krieg mehr geben, usw. Jesus hat das nicht getan, darum kann er nicht der Messias sein.
ANTWORT: Man kann nicht das Messiasbild der hebräischen Bibel für wahr halten und dann das Leiden des Messias weglassen. Lassen Sie Jesaja 52,13 bis Kapitel 53 oder Sacharja 12,9-10 lesen (siehe oben).
Einwand Nr. 2: Wie konnte Jesus der Messias sein? Sehen Sie doch, was seine Nachfolger taten. Die Christen haben die Juden jahrhundertelang verfolgt und getötet.
ANTWORT: Sie müssen ihnen den Unter-schied zeigen zwischen einem Heiden und einem Christen. Viele Menschen haben eine historische Religion, aber sie kennen Gott nicht. Um ein Christ zu sein (sagen Sie Ihrem Gesprächsspartner, daß das Wort Christ einen Nachfolger des Messias bedeutet) muß man geistlich geboren sein von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wer diese geistliche Geburt erlebt hat, wird nicht antisemitisch sein. Davon gibt es nur wenige Ausnahmen wie zum Beispiel Martin Luther.
Darbietung des Evangeliums aus jüdischer Perspektive
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